Rennsportlegende Gerhard Mitter

Als Gerhard Mitter am 1.August 1969 am Nürburgring ums Leben kam, starb nicht nur ein Rennfahrer, der sich aus den grausamen Wirren der Vertreibung aus dem Sudetenland in die höchsten Sphären des Motorsports emporgearbeitet hatte. Mit ihm starb auch die nächste große Formel 1-Hoffnung Deutschlands, nachdem Graf Berghe von Trips wenige Jahre zuvor ebenfalls tödlich verunglückt war.

Mitter hatte sich einen Namen bei zahlreichen Bergrennen (wo er dreifacher Europa-Bergmeister wurde), in der Formel 2 und bei der Targa Florio gemacht, zum Teil sogar auf selbst entwickelten Rennwagen. Er siegte gegen Größen wie Ludovico Scarfiotti, Hubert Hahne oder Udo Schütz, um nur einige zu nennen. Der Sprung in die Formel 1 – in der er bereits 1963 eine Duftmarke gesetzt hatte – stand unmittelbar bevor, als der Unfall in der Eifel alle Pläne beendete.

Das vorliegende Buch beschreibt detailliert die Lebensgeschichte Gerhard Mitters. Sehr viele Fotos, aber auch zahlreiche Aussagen seiner Zeitgenossen zeichnen das Bild eines entschlossenen, vielleicht nicht immer sehr umgänglichen aber immer fairen Sportsmannes, der auf und neben der Strecke immer sein Bestes gab.
Eine gelungene Würdigung des kurzen, aber erfolgreichen Lebens von Gerhard Mitter!

Siegfried C. Strasser, Rennsportlegende Gerhard Mitter, Verlag Schneider

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